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Im Herzen des wilden Ödlandes, welches die Menschen die Wyrmknochen Berge nannten, wurden an den Klippen, welche die Shaar überblickten, riesige Feuer entfacht. Tausende von Kriegern hatten sich versammelt – Hobgoblins in blutrot gefärbten Rüstungen, Grottenschart-Berserker, Goblin-Worgreiter und Plänkler und Bogenschützen; ebenso die geschuppten, welche oft über den anderen aufragten. So lange hatten sie einander bekämpft. Stamm gegen Stamm, Rasse gegen Rasse, in einer steten Schlacht, einer steten Blutrache, einem ewigen Verrat.

Aber heute Nacht… heute Nacht standen sie zusammen, verhasste Feinde, Schulter an Schulter und schrien zusammen als Brüder. Und sie sahen, dass sie gemeinsam stark waren und zusammen tanzten und sangen und hoben ihre Schwerter in Richtung der hinter dem Rauch verborgenen Sterne.

“Wir sind die Zulkor Zul!”, riefen sie und die Hügel erzitterten unter ihrem Ruf. “Wir sind die Leute des Drachen! Uighulth na Hargai! Niemand kann sich uns widersetzen!“

Nach und nach wurden die Stämme still. Rüstungen quietschten als sich tausende in Richtung des Sprechplatzes drehten. Dort stieg ein einzelner Champion aus der Menge und erklomm den uralten Steinthron an der Seite des Hügels. Hundert helle gelbe Banner standen wie eine Phalanx aus Speeren neben ihm; jedes Banner markiert mit einer großen roten Hand. Die Kriegspriester mit den Bannern riefen mit tiefen Stimmen Schlachtgebete, während der Champion seinen Platz einnahm.

Auf der hundertsten Stufe blieb er stehen und drehte sich zu den wartenden Kriegern um. Er war groß und stark, einer der Hobgoblin-Häuptlinge, blaue Schuppen glänzten an seinen Schultern und gebogene Hörner ragten aus seinem Kopf.

“Ich bin Azarr Kul, Sohn des Drachen!”, rief er. “Hört mich an, Krieger von Kulkor Zhul! Morgen marschieren wir in den Krieg!”

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