Faerun Kampagne

Runde 5: Wir schreiben das Jahr 1372 (Das Jahr der unbändigen Magie)

Die Rote Hand des Unheils

1372 – 5.Uktar

Whispers und Morton schauen sich die Marschpläne auf der Karte genauer an. D`Yann, die neben Stanley auf dem 2. steinernen Thron Platz genommen hat, überlegen wie es weiter geht. Der frisch gebackene Lord möchte die Feste wieder aufbauen. Er will sich hier erst einmal niederlassen. Der Turm, in dem der Feind seine Pläne geschmiedet hatte, scheint noch gut bewohnbar zu sein. Hier will er sich erst einmal ausruhen, am liebsten mit D`Yann zusammen. Vorher widmet man sich jedoch dem gefangen Hobgoblin von Morton.
Mit der Androhnung ihn zu erhängen und weiteren schlimmen Vorhaben der Helden, holt man wichtig Informationen aus ihm heraus. Zum Schluss beschliesst Siltul sogar auf einen Deal einzugehen und ihn am Leben zu lassen, jedoch nicht mit einem kleinen Seitenhieb. Damit er nichts mehr gross sagen kann, reisst ihm Stanley recht brutal die Zunge aus dem Mund. Geduckt, Blut spuckend und verängstigt rennt der Hobgoblin daraufhin Richtung Süden, weit weg von der Brücke, welche die Gruppe noch viel beschäftigen wird.

Folgende Infos kann man vom Hobgoblin erfahren:

- Die Horde der Roten Hand versammelt sich bei den Wyrmknochengebirge und bereitet sich darauf vor Richtung Drellins Fähre zu maschieren. Die Horde besteht aus mehreren tausend goblinoiden Kriegern und steht unter dem Befehl von fanatischen Priestern des Tiamats.

- Die Rote Hand wird von vier Befehlshabern, die als Wyrmfürsten bezeichnet werden, angeführt. Dabei handelt es sich um Koth, einen Goblinwaldläufer namens Saarvith, eine Hobgoblinbardin namens Ulwai Sturmrufer und einen Hobgoblin names Hravek Kharn, der Kralle der Tiamat ist.

- Saarvith hält sich momentan mit einem wichtigen Spezialauftrag in der Stadt Lhesper auf.

- Der Hohe Wyrmfürst, der über sie alle herrscht, ist der furchterregende, drakonische Humanoide Azarr Kul, ein mächtiger Kleriker Tiamats. Azarr Kuls Hochburg ist ein großer Tempel im Herzen der Wyrmknochen.

- Die Horde der Roten Hand setzt sich aus dutzenden Stämmen von Hobgoblins, Goblins, Grottenschraten und Ogern zusammen, die aus praktisch dem ganzen Wyrmknochengebirge stammen.

- Mehrere Drachen dienen Azarr Kul als Ratgeber und Unterbefehlshaber. Koth selbst kennt nur einen grünen Drachen namens Ozyrrandion.

- Die Schädelschluchtbrücke spielt beim Vorstoß der Horde in das Gebiet der Menschen eine wichtige Rolle. Wenn die Brücke zerstört wird, würde das unseren Vormarsch um etliche Tage verzögern. Das darf nicht passieren.

- Der Sturm auf das Dorf Drellins Fähre wird die Eröffnung des Eroberungsfeldzuges gegen das Gebiet Shaarn darstellen. Koth will Angriff persönlich ausführen. In 3-4 Tagen soll das passieren.

Nachdem Stanley mit D`Yann im Turm verschwunden ist, überlegen die anderen drei, wo hier ein Gewölbe sein kann. Hat man doch nicht vergessen, warum man eigentlich hier ist.
Kurze Zeit später findet man eine steinerne Treppe, die innerhalb einer Ruine nach unten führt. Sie wurde jedoch notdürftig mit Holzbrettern versiegelt. Ein Kreuz, das aus Blut besteht, wurde als Warnung auf die Bretter gestrichen.
Man beschliesst vorsichtig zu sein und bricht das Ganze auf. Plötzlich kann man von unten eine Stimme hören. Siltul geht dem auf den Grund und geht vorsichtig die steinerne Treppe hinab. Überall findet man Blut und Überreste von Humanoiden. Am Ende finden sich Whispers, Morton und Siltul in einer Krypta wieder. Ein gerüstete seltsame Gestalt steht in Mitten von Blut und Eingeweiden und stellt sich als Amery vor. Man kommt in ein Gespräch und erinnert sich kurze Zeit später an Jorrs Geschichte über die Feste Vraath. Schnell holt man D`Yann dazu die sogleich den anderen mitteilt, das man den Vorfahren von Stanley hier vor sich hat, was eigentlich nicht sein darf, da dieser vor weit hundert Jahren gelebt hat.
D`Yann lässt ihre blauen Augen leuchten und schaut sich mit einem Erkenntnis Zauber die Krypta an. Irgendwie scheint alles magisch zu sein, auch das das viele Gold hinter Amery hat eine magische Aura. Siltul hat gleich die bösartige Aura in der Krypta erkannt. Vor allem auch die, die von Amery ausgeht, welcher langsam auf die Helden zukommt, den Kopf leicht nach rechts gesenkt schaut er sich die Elfe genauer an. Voller Wut stürmt er plötzlich nach vorne und attackiert D`Yann heftig. Dabei beginnt er sein Äusseres zu einer schrecklichen verwesten, Blut besudelten Kreatur zu ändern. Auch wird er bei dem Angriff Körperlos. D`Yann und die anderen haben sich zwar darauf vorbereitet, jedoch ist der Angriff so heftig, das die Elfe erst einmal zurückweicht. Telekenetische Wellen treffen hart auf die Gruppe, als das, was von Amery noch übrig ist, auf die Helden einschlägt. Whispers und auch Morton werden dabei hart zurückgeschleudert. Auch Siltul muss sich retten und am Gewölbe-Eingang von seinem Einhorn heilen lassen. Zum Glück kann die Kreatur wohl nicht die Krypta verlassen, so dass man weiter gegen sie kämpft. Dabei sieht es nicht gut aus für die Gruppe, als alle irgendwie Stimmen im Kopf hören. D`Yann macht diese Geistesbeeinflussung nichts aus, jedoch Whispers und Morton beginnen die Eingeweide als leckeres Mahl zu sehen und stürzen sich essend darauf. D`Yann würgt es dabei leicht. Bevor alles eskaliert, kommt der wieder genesene Siltul mit einem Sturmangriff zurück, gerade als die Kreatur beschliesst der Elfe die Augen rauszureissen. Stöhnend, zum Wohlgefallen von D`Yann, lösst Amery sich auf. Seine letzten Worte geben der Elfe jedoch zu denken, da er ihr mitteilt ihre Augen sich noch zu holen.
Man sammelt sich kurz, kann Whispers und Morton vorerst nicht helfen, da die beiden sich immer noch an den Eingeweiden laben und man warten muss, bis der Zauber vorüber ist.
Aus den Worten von Amery schliesst man, das er wohl nach einer gewissen Zeit wiederkehren wird. So eine Kreatur hat selbsts der erfahrene Siltul noch nicht gesehen. Man durchsucht die Krypta, findet auch die Knochen Überreste von Amery mit dem grossen Giftpfeil, welcher noch in den Knochen steckt. Siltul zieht ihn heraus, legt ihn neben dem Sarg und segnet das Grab. Dadurch hofft er eine Rückkehr der Kreatur ausschliessen zu können.
D`Yann findet in kleinen Alkoven noch eine Menge Gold und Silber, was man später jedoch zähneknirschend Stanley überlässt, da diesem ja jetzt die Feste gehört und er Gold braucht, viel Gold, um dieses wieder aufbauen zu können. Stanley selbst wartet währenddessen die ganze Zeit draussen, da er wohl eine Art Phobie gegen Gewölbe und Verliese hat. Er hasst Untote und will mit aller Arten davon nichts zu tun haben.

1372 – 6.Uktar

Wieder an der Oberfläche angekommen, hat der Tag mittlerweile wieder begonnen. Man muss jedoch noch weiter rasten und heilen, da Whispers und Morton noch bis in den Nachmittag unter der Geistesbeeinflussung stehen und mittlweile kotzend und dann wieder Eingeweide essend, sich nicht aus der Krypta bewegen.
Nachdem alle wieder „normal“ sind, beschliesst man sich die Schädelschluchtbrücke anzuschauen, von der der Hobgoblin gesprochen hat. Sie scheint sehr wichtig für den Feldzug der Horde zu sein. Stanley kann D`Yann erst einmal nicht überzeugen mitzukommen. Er möchte sich erst mal ein weiteres Bild von seiner Festungsruine machen. Würde jedoch später nachkommen und nach ihr schauen wollen. Sie akzeptiert es und man macht sich auf den Weg zur Brücke. Nach ca. 2 Stunden durch morastige Waldwege, kommt man nur langsam voran. Plötzlich hört man jemanden mit einer dunklen Stimme reden. Kurze Zeit später sieht man auch einen alten gebrechlichen Waldriesen in der Abenddämmerung zwischen den Baumreihen. Er scheint sich gerade ein Mahl zuzubereiten.
„Nicht so schmackhaft wie Eulenbär, aber gut genug für einen alten Knochenhaufen wie mich!“ „Gleich brate ich Dich Rehlein. Der alte Grimmigbeißer ist hungrig!“ „Alle sind tot! Alle sind sie weg. Nur der arme, alte Grimmigbeißer ist noch übrig.“
Hier kommt es zum BREAK! – schauen wir wie es weiter geht -

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