Faerun Kampagne

Runde 8: Wir schreiben das Jahr 1372 (Das Jahr der unbändigen Magie)

Die Rote Hand des Unheils

1372 – 9.Uktar

Norro beschliesst die anderen des Stadtrates zu holen, damit man heute Abend zu einem Ergebnis kommt, da der Tag sich dem Ende neigt.
Kurze Zeit später kommt er mit einem Halbling und einer etwas dicklichen Frau zurück. Der Halbling ist Iormel, der gleich einen überheblichen Eindruck bei der Gruppe hinterlässt. Er scheint wohl sehr wohlhabend im Dorf zu sein. Die Frau ist Delora, welche die Stallungen leitet in Drellins Fähre. Sie ist genervt von dem ganzen politischem rumgemache und möchte am besten gleich wieder zurück in den Stall, da eine Kuh mit Namen Rosa bald gebähren soll und da Norro wohl auch gerne Kalbfleisch mag, ist das auch in seinem Sinne, was sie desöfteren kund tut. Norro hat den beiden schon sämtliche Infos zum Sachverhalt der Horde gegeben, so dass die Helden nicht noch einmal alles erzählen müssen.
Man beginnt erst einmal die Meinungen von jedem zu erfahren. Von Delora erfährt man, dass sie für eine Flucht ist, da sie wohl schon genug Städte hat brennen sehen und wenn man im Dorf bleibt, sicherlich die Sklaverei oder der Tot kommen wird.
Iormel kontert darauf sofort. Er ist für einen Kampf und bezeichnet alle als Weicheier, da er seinen hart erarbeiteten Reichtum nicht so einem Hobgoblin-Abschaum überlassen will.
Tharmat der Wirt würde auch lieber in Drellins Fähre bleiben. Er vermutet das es der Horde nur um Reichtum geht und man ihnen doch einfach gibt was sie wollen und dann werden sie schon weiter ziehen. Soranna ist wie immer diplomatisch. Sie ist zwar auch für eine Flucht, da ihrer Erfahrung nach, man keine Chance hat gegen so ein grosses Heer. Sie wird sich jedoch den Befehlen fügen die man ihr erteilt. Norro Winston wägt auch ab zu warten, was sie denn eigentlich wollen und man könnte ja die Kinder und Alten erst einmal nach Osten evakuieren.
Morton wie auch Siltul geben ihre Erfahrungen darüber ab und am Ende schafft man es auf diplomtischem Wege eine Mehrheit für eine Flucht zu finden. Iormel ist davon gar nicht begeistert und spuckt verächtlich auf den Boden und verlässt die Taverne. Auch Delora geht schnell zu ihren Stallungen zurück, da sie ein Kalb erwartet und alles noch für die Flucht am Morgen vorbereiten muss. Tharmat trinkt ein Bier in einem Zug aus, während sich Norro eine Träne im Gesicht abwischt und erst einmal durchschnauft. Er hat Angst das die Zeit ihnen davon rennt und er hofft das man es schafft genügend Abstand zu den Worgreitern zu bekommen. Auch Soranna ist erleichtert und lobt die Helden, das sie bereits viel gutes getan haben und einer Menge Leuten das Leben gerettet haben. Auch meint sie das es wohl nichts gibt was die Horde aufhalten kann, bis man die Mauern von Rethmar erreicht hat. Wenn dann kann nur diese Stadt mit ihren Befestigungs-Anlagen und ihrer Armee der Roten Hand einhalt gebieten.
Teyani fügt noch hinzu, das Rethmar die grösste Stadt im Tal ist. Sie verfügt über mächtige Stadtmauern und eine stehende Armee. Weiter muss man es schaffen alle verfügbaren Kräfte dort zu bündeln und dann hat man eine Chance gegen die Horde, ihrer Meinung nach.
Soranna kann die Helden auch überzeugen, das sie ohne die Hilfe der Gruppe es schaffen wird, die Evakuierung zu bewerkstelligen. Man will am Morgen nach dem nächsten Dorf Terrelton in östlicher Richtung aufbrechen. Man muss dann feststellen, ob die Horde weiterhin folgt und wenn es zum Schlimmsten kommt, muss man weiter nach Nimonshügel fliehen und dann nach Talar dem nächsten Dorf vor der Stadt Rethmar. Am Ende muss Rethmar alle Dörfler aufnehmen. Auch hat sie bereits Reiter ausgeschickt um Fürst Jarmaath von der Schlimmen Entwicklung zu informieren..
Auch erfährt die Gruppe von Teyani, das es strategisch hilfreich wäre, wenn die Helden versuchen würde die Straßensperre Richtung Norden zu zerstören. Der Fluchtweg nach Norden wäre für viele sehr hilfreich, da man so am schnellsten aus dem Tal kommen würde. Vor allem kann man so auch keine Verstärkung aus dem Norden erhalten, so lange die Sperre erhalten bleibt. Nach kurzer Überlegung beschliessen die Helden sich die Strassensperre anzuschauen. Vorher möchte jedoch Whispers die Gunst der verbleibenden Stunden nutzen und den Druiden Avarthel ausserhalb des Dorfes aufzusuchen. Dieser ist wie viele andere gerade dabei sein Hab und Gut zu packen. Einen Trank käuft Whispers ihm ab, um seine Verwundung durch die Blutfliegen zu mindern.
Danach geht man zum Magier des Dorfes. Sertieren der Weise lebt zurückgezogen am Rande des Dorfes. Er trägt ein Brillenglas und ist ein Halbling mit zersaustem grauweissem Haar. Er wirkt leicht mürrisch und eigenbrötlerisch. Man erfährt was er alles an magischen Gegenständen herstellen kann. Das Interesse der Gruppe ist geweckt. Er benötigt jedoch ein paar Tage dafür, so dass er eventuell in der nächsten Station im Dorf Terrelton für die Gruppe tätig werden kann. Jetzt rastet man noch, um am nächsten Tag gestärkt aufbrechen zu können.

1372 – 10.Uktar

Man macht sich mit frischen Pferden auf Richtung der Strassensperre im Norden.
Als man die Strasse Richtung Lhesper im Norden hochreitet, lässt man die Pferde seitlich im Wald stehen. Der Weg geht einen Hügel hoch und Whispers kann in der Ferne einen Mann um Gnade flehen hören. Auch die Stimmen von mehreren Hobgoblins kann er hören. Vorsichtig teil man sich seitlich jeweils im dichten Wald auf. Es ist mittlerweile tiefe Nacht und einige aus der Gruppe können Zweige knacken hören. Irgendetwas Grosses ist im Wald. Kurze Zeit später wird Morton von einem Oger schwer verletzt. Ein harter Kampf bricht los, in dem auch ein 2.Oger dazu kommt. Ebenso kommen Hobgoblins aus dem Dickicht und man erfährt, das der Wyrmfürst Koth wohl ein Kopfgeld auf D`Yann ausgesetzt hat, was diese gar nicht toll findet. Anfangs war der Feind sich noch sicher zu siegen um an das Kopfgeld zu kommen. D`Yann schmeisst jedoch wütend mit Zaubern um sich und so gewinnt man nach und nach die Überhand. Nachdem beide Oger gefallen sind, erkennen auch die Hobgoblin Wachen an der Strassensperre, das man keine Chance hat und so flüchten alle nach und nach. Selbst bei der Flucht bringt ein Hobgoblin sich noch um, als er vom Holzturm stürzt und von der Holzpalisade aufgespiest wird. Hier kommt es zum BREAK! – schauen wir wie es weiter geht. -

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