Faerun Kampagne

Runde 9: Wir schreiben das Jahr 1372 (Das Jahr der unbändigen Magie)
Die Rote Hand des Unheils

1372 – 10.Uktar

Die Gruppe sammelt sich kurz und man stabilisiert den verletzen Soldaten um ihn befragen zu können, als man plötzlich ein würgen im Hintergrund vernimmt. Schnell drehen sich alle um und sehen Whispers, wie er sich den Hals hält. Ein Seil zieht sich ruckartig zu und der Gnom wird in den Wald gezogen. Ein hämisches Lachen eines Goblins auf einem Worg ist im Gestrüpp zu hören. Ehe die Helden reagieren können, ist Whispers im dichten Wald verschwunden. In der Ferne hört man noch seine Schmerzensschreie, als er über den Wald Boden gezogen wird und sicherlich auf einige Wurzeln oder Bäume trifft. Geschockt schauen sich alle an, während der etwas geheilte Soldat nur meint, das er ihm leid tut. Sie werden ihn sehr wahrscheinlich in die Ruinen Stadt Lhesper verschleppen und wenn er diese erreicht hat, dann ist es um ihn geschehen. Ein Yuan Ti Clan treibt wohl dort sein Unwesen und nutzt arme Seelen für Opfer oder Experimente. Man erfährt noch, das der Soldat ein Spion im Dienste von Rethmar gewesen ist und er schnellstens zurück zum Fürsten Jarmaath muss. Seine beiden Mitstreiter sind wohl bei Beobachtungen der Ruinen ums Leben gekommen. Er konnte gerade noch flüchten. Ein Wyrmfürst soll sich in den Ruinen niedergelassen haben und dort wohl Experimente durchführen. Irgendetwas Teuflisches oder Dämonisches geht dort von statten. Man hat Drachenartige Kreaturen gesehen. Weiter berichtet er noch nördlich von einem Dorf. Elsir, an dem er sich vorbeigeschlichen hat, wurde von Banditen einer Bande der Blutroten Tiger überfallen. Viele sind schon geflüchtet und die die nicht schnell genug waren, werden von Banden oder auch Horden von Goblins gepeinigt. Da wohl ein Gefangenen Transport sicherlich am Dorf vorbeikommt oder dort startet, macht man sich nach Norden auf dem Weg, um Whispers wenn möglich vor der Ankunft in den Ruinen zu befreien. Eigentlich hatte man überlegt nach Rethmar zu gehen, jedoch muss man nun erst einmal sich um den Gnom kümmern, will man ihn nicht verlieren.

1372 – 11.Uktar

Als man gegen Abend dort ankommt, nachdem man auch gerastet hat, hört man von weitem schon Goblin-Jubel-Schreie und Tumult. Auch scheint etwas zu brennen, zeichnet sich doch eine schwarze Rauchsäule am Himmel ab.
Sich das Ganze anschauend steht die Gruppe am Ortseingang. Das Dorf Elsir sieht verlassen aus, bis auf eine Horde Goblins, die Diebesgut aus den Häusern schaffen auf einen Wagen. Von den Helden wird keine Notiz genommen. In der Ferne kann man das Brechen von Glasflaschen hören und jemand der schimpft. „Chalet, der gute Rotwein du Hornochse.“
Plötzlich vibriert leicht die Erde, als eine 2 köpfige Kreatur seitlich zwischen den Häusern hervorkommt. Sie hält ein Seil an dem eine Frau angebunden wurde. Ein Goblin schimpft daraufhin, das die Frau nicht zum Fressen ist und man ein gutes Lösegeld für sie erzielen kann. Die grosse Kreatur macht keinen intelligenten Eindruck. D`Yann hat davon jetzt genug gesehen. Sie schaut mit ihren scharfen Augen gezielt durch die Reihen der Goblins und zaubert so gleich einen Blitzstrahl, der durch die Reihen der Gegner pflügt und einige zuckend am Boden zurück lässt. Nun kommt auch grunzend eine 2. Zweiköpfige Kreatur dazu und ein harter Kampf bricht aus, in dem weiter oben die Diebesbande sich in einer Taverne verschanzt und die Gruppe mit Pfeilen eindeckt, während die Goblins in eine Scheune gehen aus dem das Geschrei von Frauen und Kindern zu hören ist. 2 Priester, die für die schwachen zurückgeblieben sind, versuchen die Goblins zu beschwichtigen niemanden zu töten. Siltul interessiert das wenig und lässt sein grosses Schwert durch die Goblins tanzen. Der Rest nimmt die Frauen und Kinder als Geiseln. Ein Anführer der Goblins droht damit alle zu enthaupten und andere schlimme Dinge mit den Frauen und Kindern zu machen, sollten die Helden sich nicht ergeben. Man wolle in Ruhe gelassen werden und seine Beute mitnehmen. Die Gruppe könnte sich ja die andere Strassen Seite vornehmen und selbst plündern, was jedoch alle verneinen. Siltul droht weiter den Goblins und als einer Frau die Kehle durchgeschnitten wird, erkennt auch er, das die Situation brenzlig für den Rest in der Scheune ist. Man einigt sich, das die Goblins und die Diebesbande freies Geleit haben, wenn niemandem im Dorf etwas geschieht. Kurze Zeit später kann man das Bersten von Glas hören. Anscheinend flieht der Feind hinter dem Haus. Dann kehrt Ruhe ein. Siltul schaut sich die Leute in der Scheune an und beruhigt sie. Die grossen Kreaturen wurden draussen von den anderen getötet. Auch einige Goblins und einen aus der Bande hat es erwischt.
D`Yann schaut sich die Wagen und die Toten Wachen an und findet eine Satteltasche. Die Wachen scheinen aus Rethmar zu kommen, da ein Brief der ebenso in der Tasche ist, an die Söldnerkompanie der Glänzenden Äxte adressiert ist. Hier sollte wohl ein Söldnerkontrakt zwischen dem Fürsten Jarmaath von Rethmar und den Glänzenden Äxten zur Verteidigung der Stadt unterzeichnet werden. Die 6000 Goldmünzen die D`Yann gefunden hat, sind wohl dafür. Man überlegt was man machen soll. Siltul meint, man sollte das Geld weiterleiten, damit der Kontrakt zustande kommt. D`Yann ist da wohl anderer Meinung. Man will, nachdem man Whispers befreit hat, darüber nachdenken.
Die gefesselte Frau, welche im Schlepptau von der zweiköpfigen Kreatur war, stellt sich als Miha Serani vor. Sie würde die Gruppe gerne begleiten, da sie glaubt alleine nicht sicher von hier weg zu kommen. Die Helden willigen ein.
Man einigt sich darauf alle Richtung Rethmar zu evakuieren und sie eine Stunde in die Richtung zu begleiten, um zu sehen, das sie es auch schaffen werden. Während dem kurzen Marsch fällt einigen in der Gruppe auf, das oben am Himmel in weiter Ferne ein roter Drache vorbei fliegt. Mit mulmigen Gefühlen gehen die Helden weiter.
Nachdem man sich von den Flüchtenden wieder getrennt hat und im Dorf angekommen ist, geht man rasch Richtung Norden weiter, da man von Miha erfahren hat, das ein Wagen mit Gitterstäben sich schon vor Stunden aufgemacht hat. Da der Boden ziemlich Morastig ist, hat man den Wagen schnell eingeholt. In der Ferne kann man ihn sehen. Ein Goblin auf einem Worg reitet daneben und einige Hobgoblin Wachen laufen hinter dem Wagen her. Hier kommt es zum BREAK! – schauen wir wie es weiter geht –

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Runde 10: Wir schreiben das Jahr 1372 (Das Jahr der unbändigen Magie)
Die Rote Hand des Unheils

1372 – 11.Uktar

Vorsichtig bleiben die Helden in sicherer Entfernung und man nutzt die Dunkelheit die sich jetzt eingestellt hat am frühen Abend um nicht gesehen zu werden. D`Yann beginnt Schutzsprüche zu zaubern, während man abwartet. Morton beschliesst sich von der Seite zu nähern und verschwindet seitlich im Gebüsch.
Dann geht alles ganz schnell. Fliegend nähert sich D`Yann aus der Dunkelheit und feuert auf die hinteren 4 Hobgoblins einen Feuerball ab, der alle völlig überrascht. Brennend brechen alle zusammen. Sofort gibt die Goblin Frau Befehle und schon beginnt der Gegen-Angriff. Der Worg stürmt Richtung Siltul, während die anderen Hobgoblins mit ihren Bögen nach D`Yann schiessen.
Im inneren der Kutsche bekommt Whispers es mit, das draussen ein Angriff passiert. Während der Habling, der mit Whispers im Wagen sitzt, lächelnd eine versteckte Holzflöte zeigt und sie durch seine Hand gleiten lässt, wimmert der Dicke mit gesengtem Kopf. Whispers denkt das der Dicke eine Art Koch ist, so wie er gekleidet ist. Beim Halbling ist er sich unsicher und hofft das er einen Rettungsplan hat. Verzweifelt zerrt der Gnom an den Ketten, schafft es jedoch nicht sich einen Vorteil zu verschaffen.
Nachdem der Kampf immer mehr in Richtung der Helden geht, wirft der Kutscher, ein fanatischer Hobgoblin einen brennendes Stück Holz in den Wagen, gefolgt von einer Öl-Philiole, die beim Zerbrechen sofort das Innere in Brand setzt. Whispers schreit um Hilfe und D`Yann, die vergeblich den flüchtenden Goblin auf dem Worg verfolgen will, fällt die starke Rauchentwicklung die aus den Schlitzen des Wagens kommt, auf.
Nachdem auch der Kutscher brennend fällt und Siltul die Pferde nicht beruhigen kann, folgt Chaos und die Pferde gehen durch. Zum Glück passiert nichts schlimmeres und der Wagen bleibt im Morast stecken, während ein Pferd zur Seite weicht und das andere nicht soviel Glück hatte und wiehernd vom Wagen überrolt wird.
Mit Schallzauber reagiert D`Yann sofort und schafft es das Schloss hinten am Wagen wegzusprengen und kurze Zeit später mit Gewalt die hintere Front zu zerstören, wodurch durch den zusätzlichen Sauerstoff das Feuer nach draussen zischt und den Dicken Mann tötet.
Der Habling hat sich kurze Zeit später mit einem Flötenspiel bereits verabschiedet. Whispers kann sein hämisches Spiel weiter entfernt hören. Ebenso Siltul fällt das auf, der sich darauf aber keinen Reim bilden kann.
Man beginnt den Gnom zu versorgen, der doch einige Verletzungen davon getragen hat. Whispers setzt währenddessen alle von seinem erlebtem auf den neusten Stand. Interessiert hören sich die anderen seine Infos über die grünliche Kreatur an, die ihn vom Wald in Richtung Dorf gebracht hat. Bezüglich des Halblings ruft Siltul in den Wald, das er ein Paladin des Guten sei und er sich doch zeigen solle. Dieser tut dies dann auch und der Paladin merkt gleich die böse Aura die den Halbling umgibt. Dieser spricht zum Teil herablassend und man merkt das ihm Schicksale ziemlich egal sind. Mit Hochachtung nimmt er es zu Kenntnis, was die Helden alles schon geschafft haben, als man die zig Konfrontationen mit der Horde und so erzählt. D`Yann findet er auch interessant und denkt irgendwann Geschäfte mit ihr machen zu können. Mit einem Wink verabschiedet er sich schliesslich und die Gruppe disskutiert was man nun machen soll. Nach Rücksprache mit Miha Serani beschliesst man D`Yann in die weit enfernte Hammerfaustfesten zu schicken. Dort will man den Kontrakt zwischen den Zwergensöldnern und Rethmar zustande bringen. Im Dorf Elsir hatte man 6000 Goldmünzen gefunden, welche als Bezahlung für die Zwerge vorgesehen waren. Siltul ist es wichtig, das das Geld seinen Besitzer befindet. Die Elfe ist davon zwar nicht so begeistert anfangs, fügt sich jedoch und nimmt die Reise mit einem Geisterross auf sich, als man im Dorf angekommen ist. Die anderen wollen die Taverne nutzen in Elsir um sich dort ein Ruhelager einrichten zu können. Nach gut 2 Tagen kommt D`Yann von ihrer Reise zurück und berichtet über ihr erlebtes.

1372 – 13.Uktar

Man beschliesst sich die Ruinen von Lhesper anzuschauen und macht sich Richtung Norden auf den Weg. In der Ferne bei einem Moosbewachsenen Hügel, umrandet von brackigem Wasser, liegt der zerfetzte, blutige Kadaver einer Rieseneule. Auch kann man einen Torso eines Humanoiden vor dem Kadaver erkennen.
Hier kommt es zum BREAK! – schauen wir wie es weiter geht –

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